Eine „haarige“ Angelegenheit

Für die Meisten sind ihre Haare eine Art Accessoire.
Ob kurz oder lang, gelockt, gefärbt,- es wird viel getan für die Zierde des Hauptes.

2016 lag der Umsatz für Körperpflegeprodukte bei 13,6 Milliarden Euro allein in Deutschland. Den Haupt- Gros führen hier die Haar- „Pflege“produkte an.

Da werden verschiedene Shampoos gekauft, Conditioner, Kuren, Masken & Stylingprodukte

Dabei kann die richtige Haarpflege doch so einfach und günstig sein!
Man braucht keine Chemikalien, deren Name man nicht aussprechen kann und muss dafür auch nur einen Bruchteil des Geldes verwenden, als für herkömmliche Produkte.

Hier ein paar grundlegende Tipps:

1. Vor dem Waschen die Haare einmal gründlich Durchbürsten, damit es beim waschen nicht noch mehr Knoten gibt.

  1. Haare niemals heiss waschen!
    Generell ist lauwarmes Wasser angesagt.
    Heisses Wasser schädigt die Haarstruktur, es entzieht Feuchtigkeit und lässt es auf Dauer spröde werden.
    Lauwarm und abschliessend mit kaltem Wasser, da dies die Schuppenschicht schliesst und für glänzendes Haar sorgt.
  1. Verbannt euren Fön irgendwo im Alibertschrank! Luft trocknen!
    Die Haare behalten so ihre natürliche Feuchtigkeit, die Kopfhaut wird nicht angegriffen.
    Angst vor Schnupfen braucht man auch keinen haben, ausser euer Immunsystem ist komplett im Eimer, aber dann solltet ihr euch mal Gedanken darüber machen und nicht über feuchtes Haar.

    Wenn es schnell gehen muss, dann stellt euren Fön auf Kaltluft, fühlt sich vielleicht nicht so dolle an, aber schädigt auch nicht die Haare.
  2. Shampoo ausschliesslich auf den Ansatz und niemals in der ganzen Länge verteilen.
    Der Ansatz ist „dreckig“ und sollte von Ablagerungen etc gereinigt werden.
    Durch das Ausspülen verteilt sich kurzzeitig das Shampoo im gesamten Haar, kann die Haare auf der Länge aber nicht auslaugen!
     
  3. ABSOLUTES NO GO ist die Haare trocken zu „Rubeln“!
    Etwas trockentupfen und sofern ihr nicht unter starkem Haarverlust leidet, dann bitte ca 15 min lang Handtuch- Turban.

    Wer unter Haarverlust leidet, der sollte die Zeit bisschen verkürzen und darauf achten, die Haare nicht „zu fest“ einwickeln! 
  4. Anfangs schwer, kenne ich nur zu gut, aber maximal 2 x die Woche Haare waschen!
    Im besten Fall nur einmal Wöchentlich.
    Je öfter man die Haare wäscht, um so schneller fettet die Kopfhaut zurück!
    Ein Teufelskreislauf beginnt!
    Die Anfangszeit ist schwer zu überstehen, aber wenn man es mal durchgemacht hat, braucht man wirklich nicht mehr als zwei mal die Woche haare zu waschen!
    Eure Haare laugen weniger aus, die Kopfhaut kann sich beruhigen und die Talgdrüsen stehen nicht in Überproduktion und kurz vorm Kollaps. 
  5. Ein wenig tiefer in die Tasche greifen und in eine Bürste mit Naturbosten investieren.
    Keine elektrische Aufladung mehr, das Haar wird besser rückgefettet und damit auch besser gepflegt, nachhaltig! 
  6. Regelmässig die Spitzen schneiden.
    Ja, auch im best-gepflegtestens Haar tritt durchaus mal Spliss auf!
    Die gespalteten Haare können, wenn nicht beseitigt schnell in der ganzen Länge des Haares aufspalten und somit dem ganzen Haar schädigen.

    Spitzen schneiden kann man auch zu Hause, es reichen wenige Millimeter alle paar Wochen. Bitte hier auch beim Kauf der Schere nicht sparen, gut und schaaaarf sollte sie sein!
    Auch wenn man dies nicht komplett gerade hin bekommt, fällt das nicht auf und nach einiger Zeit geht man in der Regel ja eh zum Frisör.
     
  7. Nichts für mich, aber wer drauf steht:
    Kämme bitte hier auch auf Naturkämme achten, also aus Holz oder Horn.
    Die Zinken sollten grob sein, damit sich Knoten besser lösen können.
     
  8. Haare immer von unten nach oben kämen.
    Immer erst die Spitzen, dort lassen sich Knoten am besten lösen, dann nach oben hin arbeiten Stück für Stück.
    Nach dem Waschen sollte das Haar schon mehr als lufttrocken sein, da es sich sonst durch die Feuchtigkeit „in die Länge zieht“ und man ihm die Stabilität nimmt.
     
  9. Bitte, bitte keine herkömmlichen Dauerwellen, keine Färbemittel und keine Blondierungen.Wenn dann auf Naturbasis!
    Kosten durchaus einiges mehr und viele Produkte sind durch ihre naturbelassene Sanftheit nicht so lange Ergebniss- Fest wie herkömmliche, schonen euer Haare aber!
    Wie oft ich nun in den letzten zwei Jahrzehnten folgendes gehört hab: “ Ach, du hast so schöne Haare! Meine sind immer kaputt!“
    Joar, lass mal die Finger aus dem Farbtopf raus, dann sind deine Haare irgendwann auch wieder gesund!

    Die meisten Mittel bestehen aus aggressiven Chemikalien!
    Die Haarstruktur wird angegriffen, das Haar nachhaltig geschädigt, Giftstoffe ziehen mit in die Kopfhaut ein und machen dort dann auch noch Party!

    Auf kurz oder lang hat Jede mir bekannte „blonde Blondine“ so kaputte Haare bekommen, dass sie zum Teil ratze-kurz geschnitten werden mussten,- Katzenjammer vorprogrammiert!

    Eure Haarfarbe macht euch Einzigartig!
    Jeder hat eine ganz individuelle Farbzusammenstellung, naturgegeben!
    Keine Farb- Kombie ist wie die Andere!

    Pflegt eure Haare und das „hässlichste“ Straßenköter- Blond wird in schönem, seidigem Glanz erstrahlen 😉
    Und an grauen/ weißen Strähnen oder gar ganzer Mähne ist auch noch keine Frau (Mann) gestorben!
    Früher galt man(n)/ Frau als Weise, wenn man weiß war und wurde immer um Rat gebeten, da man reich an Lebenserfahrungen war!

    Lauf der Dinge, so ist die Natur!
    Lernt es zu akzeptieren und steht zu euch und eurem „Alter“; jedes hat seinen Charme!
    Ihr müsst es nur zulassen!

    Bin nun 33 (Stand 2017) und hab seit einem guten Jahr die erste weiße Strähne, die immer deutlicher hervor tritt ^^

    EEEEGAL!!!

     

  10. Glätteisen und Lockenstab sind ABSOLUT TABU!!!
    Viel zu gross ist die Hitzeeinwirkung und die „Spannung“ die auf das Haar gegeben wird!

    Es verliert an Stabilität und irgendwann „bricht“ es einfach!
  11. Genauso sieht es auch mit Haargummis aus welche einen Metalverschluss haben oder aber mit Spangen, die einen Patentverschluss besitzen.
    Dazu kommen noch herkömmliche Haarklemmen.
    Alle Drei klemmen die Haare ein und es entstehen dabei „Sollbruch- Stellen“.

    Soviel zum Anfang ^^ es folgen in Kürze noch Rezepte für eigene Pflegeprodukte und Kuren und auch ein paar „skurille Fakten“ zu unseren Haarprachten 😉

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s